46. Fuss Etappe: Roveredo - Cabbiolo

Streckenlänge: 16 km
Reine Marschzeit: 4 h 00 min
Höhenunterschiede: +246 m - 92 m
Bewertung: T1
Teilnehmer: Rösli und Ernst Hofer, Margrit und Jörg Stäheli, Emilia und Hansjörg Giger
Routenverlauf:
Roveredo (300 m - Oltra (320 m) - Tec (326 m) - Al Pont (350 m) - Fiumegia (350 m) - Roalta (360 m) -Norantola (367 m) - Tiesc (380 m) - Sorte (401 m) - Rosera (408 m) - Lostallo (476 m) - Monda (426 m) - Campagna (433 m) - Mondan (447 m) - Cabbiolo (446 m)



Was wir erlebt haben.
  1. Immer kann man nicht Wetterglück haben. Der Wetterbericht ist je nach Anbieter von Meteo Infos, so so, lala. Es ist eher lala. Der Start in Roveredo erfolgt noch bei Sonnenschein, aber ziemlich schnell darauf verdüstert sich der Himmel. Die ersten Regentropfen wechseln schnell in heftigen Regen mit kurzen trockenen Abschnitten. Kommt noch hinzu, dass Flachetappen nicht unbedingt unser Ding sind.
  1. Um aber dieser Etappe auch etwas Gutes abzugewinnen, erlebt haben wir auch hier einiges. Die Moësa ist ein schöner natür-lich verlaufender Fluss der am San Bernardino Pass entspringt. Ganz reizvoll sind die Biotope auf der rechten Seite des Flusses.
  2. Ohne es zu wollen, befinden wir uns plötzlich mitten in einem prähistorischen Park, mit Nachbildungen von Dinosauriers. Wäre das ein Erlebnis für Kinder.
  3. Zwischen Lostalla und Cabbiolo erleben wir einen Schreck-moment. Wir befinden uns am Waldrand der rechten Misoxer Talseite unterhalb den Felswänden von Lunac. Plötzlich hören wir ein Getöse wie bei einem Felssturz und hören wie Fels-brocken irgendwo oberhalb von uns den Wald hinunter stürzen. Wir können nicht feststellen wo die genau runter kommen und springen voller Panik in die Ebene hinaus. In Cabbiolo erfahren wir dann, dass es eine gezielte Sprengung war und die Steine in eine ganz andere Richtung gestürzt sind.
  4. Es ist gar nicht einfach zwischen Roveredo und Pian San Giacomo eine Unterkunft zu finden. Zum Glück gibt es da das Centro Humanità in Cabbiolo.

Die Moësa entspringt am San Bernardino und durchfliesst das ganze Val Misox.

Wohin hat es uns nur verschlagen? Wir leben doch im 21. Jahr-hundert.

Benvenuti in Cabbiolo.

Oh jeh, diesmal hat uns das Wetterglück für einmal verlassen.

Immer wieder gibt es rechts der Moësa solche Biotope. Wäre schön, diese mal bei sonnigem Wetter anzuschauen.

Das Centro Humanita. Bei diesem Hudelwetter sind wir froh, dass wir das Ziel erreicht haben.