78. Fuss Etappe: Bergstation Aelplibahn - St. Luzisteig
Unsere zusätzlichen Gäste fürs Finale

Yulia Ralko, Syrovatka (Ukraine)

Die Freundin von Roman. An sich eine
zierliche Person, aber voller Energie,
Power und tausend Ideen. Kennt keine
Angst.


Roman Giger, Mels

Der Sohn von Emilia und Hansjörg. Hat
früher etliche Gipfeltouren gemacht.
Wegen einer Knieverletzung ist heute
eher das Wasser sein Element, dafür
das mit vollem Elan. Schreibt Bücher.

Streckenlänge: 15.6 km
Reine Marschzeit: 6 h 40 min
Höhenunterschiede: +845 m - 1'940 m
Bewertung: T4
Teilnehmer: Rösli und Ernst Hofer, Yulia Ralko, Roman Giger, Emilia und Hansjörg Giger
Routenverlauf:
Bergstation Aelplibahn (1'801 m) - Jeninser Alp (2'001 m) - Bad
(1'954 m) - Talegg (1'988 m) - Unterstsee (1'888 m) - Mittlersee (1'904 m) - Obersäss (1'800 m) - Oberstsee (2'030 m) - Fläscher Fürggli (2'248 m) - Falknis (2'560 m) - Fläscher Fürggli (2'248 m) - Unter dem Türmen (1'734 m) - Enderlin Hütte (1'498 m) - Enderlin Stein (977 m) - St. Luzisteig (713 m)


Zum Abschluss noch etwas Anspruchvolles:
  1. Der Falknis soll das eigentliche, würdige Finale unserer Grenz-tour sein. Zwangsläufig müssen wir dann noch zur St. Luzisteig absteigen. Zugegebenermassen fehlt noch ein kurzes Stück bis zum Ausgangspunkt Sargans. Diese Strecke haben wir aber schon dutzende Male gemacht und deshalb verzichten wir dar-auf.
  2. Der Name Falknis soll vom lateinischen "Falcula " (kleine Sichel) stammen und bezeichnete damit ursprünglich die Falknistürm, etwas unterhalb des Gipfels.
  1. Wir haben den Falknis schon öfters bestiegen, aber noch nie über die Route ab Aelplibahn. Es handelt sich dabei um den einfachsten Weg um auf den Gipfel zu kommen. Nach den eher sanften Hügeln der Jeninser Alp, kommt man am Fusse des Glegghorns ins Fläscher Tal mit drei kleinen Seelein. (Unterst-see, Mittlersee und Oberstsee) Ab dem Fläscher Fürggli beginnt der eigentliche Gipfelaufbau und der Weg wird steiler. Der Falknis hat wegen seiner freistehenden Lage eine sensationelle Aussicht. Im Norden sieht man bis über den Bodensee in den süddeutschen Raum.
  2. Der Abstieg ab Fläscher Fürggli zur Enderlin-Hütte fordert etwas mehr und ist nur für absolut schwindelfreie Berggänger und bei trockenen Verhältnissen zu empfehlen. Der weiss-blau-weisse Weg (T4) hat zwar an den schwierigsten Stellen fixe Drahtseile, aber die extreme Steilheit ist besonders beim Absteigen nichts für schwache Nerven. Auch ab der Enderlin-Hütte ist der Abstieg noch recht stutzig aber auf einem gut aus-gebautem Weg.
  3. Ja und damit endet leider unser Abenteuer Grenzumrundung. Was wir dabei erlebt haben und die Erfahrungen die wir sam-meln durften sind unbezahlbar und werden uns im weiteren Leben immer begleiten.
Auf der nachstehenden Seite sind noch ein paar interessante Details zur gesamten Tour aufgelistet.
Der zuerst harmlose Start über die Jeninser Alpen.


Da seht, von dort sind wir gekommen.



Der Gipfelaufschwung des Falknis. Das Gipfelkreuz ist schon sichtbar.


Und jetzt, wir haben es alle geschafft.



Die Mittagsrast, eine luftige Angelegenheit.


Noch einmal ein Blick zurück zu unserer Abstiegsroute. Der Weg führt unter den Türmen (ganz oben) hinunter zur Enderlin Hütte.
Der Aelpler und die Aelplerin.


Der Höchste der drei kleinen Seelein im Fläscher Tal Radaufis. Er hat den genialen Namen "Oberst See".

Die letzten paar Meter zum Gipfel.


Tiefblick ins Rheintal, in der Talmitte der Rhein, links Sevelen und Buchs, rechte Vaduz.


Am weiss-blau-weissen Abstieg zur Enderlinhütte. Etwas Schwin-delfreiheit ist schon angesagt.

In den abendlichen letzten Sonnenstrahlen, zeigt sich das Falknis-massiv in seiner ganzen Schönheit.