52. Fuss Etappe: Juppa/Bergalga - Soglio

Streckenlänge: 20 km
Reine Marschzeit: 7 h 00 min
Höhenunterschiede: +880 m - 1'830 m
Bewertung: T3
Teilnehmer: Rösli und Ernst Hofer, Margrit und Jörg Stäheli, Emilia und Hansjörg Giger
Routenverlauf:
Juppa (2'046 m) - Bergalgatal - Olta Stofel ( 2'074 m) - Masügg (2'460 m) - Bergalgapass (2'790 m) - Pass da la Val da Roda
(2'777 m) - Pass da la Duana (2'694 m) - Cadrin (2'135 m) - Löbbia
(1'966 m) - Plän Vest (1'821 m) - Tombal (1'545 m) - Soglio
(1'090 m)


Ins Bergell.
  1. Die heutige Etappe bringt uns in die Heimat von Emilia, ins Bergell oder Bargaja, wie es in ihrer Muttersprache heisst. Zuvor wartet aber noch ein langer Weg mit 2 Pässen und einem gewaltigen Abstieg auf uns.
  1. Die beiden Pässe Bergalga und Duan sind sehr abwechslungs-reich und anspruchsvoll. Nach einem langgezogenem grünem, aber kahlem Tal, beginnt es im hinteren Teil rasch zu steigen und man kommt in felsiges Gelände mit vielen Steinplatten und Firnpartien. Immer wieder führt der Pfad an kleinsten Seelein und Wassertümpeln vorbei. Nach dem Duanpass geht es dann stutzig bergab und man verliert schnell an Höhe. Trotzdem hat man das Gefühl, der Abstieg wolle nicht enden. Dafür ist die Aussicht phänomenal.
  2. Soglio ist eine Attraktion sondergleichen. Da ist mal das atemberaubende Panorama mit den in Bergsteigerkreisen sehr bekannten Granitgipfeln Sciora, Pizzo Cengalo und Pizzo Badile. Das Dorf selbst ist mit seinen Steinhäusern harmonisch in die Landschaft integriert. Aehnlich Indemini prägen enge Gassen das Dorfbild. Unzähligen Landschaftskalendern hat Soglio schon als Fotosujet gedient."La soglia del paradiso" (Die Schwelle zum Paradies) So lautete seinerzeit die Aussage des berühmten Malers Giovanni Segantini.

Das lange Bergalgatal im Rückblick. Ganz hinten knapp sichtbar, liegt Juppa.

Unhaufhaltsam geht es aufwärts dem Pass entgegen.



Sehr attraktiv ist die Route zwischen dem Bergalga- und dem Duanpass.


Die meistfotografierten Bergeller-Gipfel Sciora, Cengalo und Piz Badile. Darunter das Bondasca-Tal.

Nichts ungewohntes. Am Aufstieg über Stock und Stein.

Und immer wieder ist man irgendwann mal oben. Der Bergalga-pass ist erreicht. Noch wartet aber der etwas tiefer gelegene Duanpass auf uns.

Ernst im Abstieg vom Duan-Pass.

Soglio, von oben gesehen.